Vortrag und Lesung von Volker Weiß

Berlin | 10. Mai 2017 (20:00)

Die autoritäre Revolte

»Wer noch tiefer und analytischer in die Kultur der neuen Rechten vordringen will, dem sei die glänzende Studie des für den Sachbuch-Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Historikers Volker Weiß empfohlen, der alle Facetten der autoritären Revolte und konservativen Revolution seziert.« – Claus Leggewie, Süddeutsche Zeitung, 21.03.2017

In seinem Buch „Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“ (Klett-Cotta 2017) bietet der Historiker Volker Weiß die erste tiefgehende und historisch fundierte Diagnose der zeitgenössischen rechtspopulistischen Erscheinungen. Dabei beschreibt er das vielfältige Spektrum der rechten Bewegungen. Er zeigt: Gegenwärtig werden nationalistische Strömungen der Vergangenheit wieder aufgegriffen. Weiß geht den autoritären Vorstellungen nach und veranschaulicht die Übergänge vom Konservativismus zum Rechtspopulismus und zum Rechtsextremismus.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit vom Literaturhaus Berlin und dem Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. Sie steht im Gedenken an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933, bei der Studenten, Professoren und NSDAP-Mitglieder die Werke geächteter Autoren ins Feuer warfen.


Der Eintritt ist frei
Um Anmeldung wird gebeten unter literaturhaus@literaturhaus-berlin.de oder telefonisch unter Tel. +49 (0)30 887 286 0

Literaturhaus Berlin
Fasanenstr.23, 10719 Berlin-Charlottenburg

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